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Datenfallen Facebook, Google+ und Co

December 9th, 2011 No comments

Hamburg (dapd). Die Fotos vom Wochenendtrip kamen ein junges Paar in den USA teuer zu stehen. Denn die hatten sie noch w?hrend ihres Kurzurlaubs auf Facebook gepostet. Als sie wiederkamen, war ihr Haus ausger?umt. “Wer das Haus ausrauben will, hat alles was er braucht: die Adresse. Und er wei? eventuell sogar, wann jemand zurückkommt”, kommentiert er Stefan Tanase. Der Sicherheitsexperte ist Senior Security Researcher beim Antivirenspezialist Kaspersky Lab und kümmert sich unter anderem um die Bedrohungen, die von Facebook, Twitter, und neuerdings Google+ ausgehen. Der Urlaubsposting-Fall ist eines von vielen Beispielen, wie Daten und Informationen in sozialen Netzwerken missbraucht werden k?nnen.

Vor der Weitergabe derartiger Informationen warnt auch der schleswig-holsteinische Datenschützer Thilo Weichert, der den Nutzern “Datensparsamkeit” empfiehlt. Dabei gebe es durchaus Unterschiede zwischen den Anbietern sozialer Netzwerke bezüglich der gesammelten Datenmenge. “Die Einstellungen und die Technik sind unterschiedlich. Insofern sehe ich bei den VZ-Netzwerken und bei Xing nicht so gro?e Datenschutzprobleme wie bei Facebook und in geringerem Ma?e bei Google+”, sagt Weichert.

Das Erstellen umfassender Profile, mit Hilfe derer dann zielgerichtete Werbung eingeblendet werden kann, geschehe in der “extremsten Form” bei Facebook. Wie das bei Google+ sei, wisse man noch nicht so genau, weil es noch keine detaillierten Untersuchungen dazu gebe. Immerhin verhaltenes Lob gibt es von Stefan Tanase für die Datenschutzeinstellungen in Google+: “Die sind viel leichter erreichbar als bei Facebook.” Positiv sei auch, dass Nutzer von Google+ ihre Kontakte in sogenannten “Circles” organisieren k?nnen, denen sie unterschiedlich viele Informationen zug?nglich machen k?nnen.

Tanase empfiehlt besonders Nutzern von Facebook, eine Gruppe mit begrenztem Zugang einzurichten, in die Freunde kommen, die man nicht gut kennt. “Die k?nnen dann meinen Namen sehen, mein Profilfoto und das war es dann schon fast”, erg?nzt er. Dies geht Datenschützer Weichert schon zu weit, stattdessen r?t er zum Pseudonym: “Das wird zwar von Anbietern wie Google oder Facebook untersagt, doch niemand ist faktisch gehindert, mehrere Konten einzurichten.” Auch ihn finde man in Facebook nicht unter seinem richtigen Namen, sagt Weichert. Der Anbieter habe eine gesetzliche Pflicht, Pseudonyme zu erm?glichen.

Nicht nur für den Nutzer selbst, sondern auch für seinen Arbeitgeber k?nne allzu gro?e Offenheit in sozialen Netzwerken gef?hrlich werden, gibt Virenspezialist Tanase zu Bedenken. “Manche teilen so viele Informationen über ihren Arbeitgeber mit, dass das Unternehmen Opfer einer Cyberattacke werden kann”, sagt er und nennt als konkrete Beispiele Arbeitszeiten, Einzelheiten über Firmen- Laptops und EDV-Systeme. Wenn dann auch noch Namen von Mitarbeitern bekannt seien, sei es einfacher, Mails mit Trojanern ins System einzuschleusen.

Um das zu verhindern, müsse man seinen gesunden Menschenverstand einsetzen, empfiehlt Tanase. “Wenn Du den leisesten Zweifel hast, ob etwas ver?ffentlicht werden soll, dann lass es lieber”, bringt er es auf den Punkt. Schlie?lich sei eine einmal im Internet kursierende Information kaum noch zurückzuholen. Hoffnungen, dass der Datenschutz bei Facebook und Co ?hnlich wie bei einem Virenscanner mittels Software verbessert werden kann, zerschl?gt der Entwickler. “Soziale Netzwerke ver?ndern sich andauernd und damit auch die Einstellungen zur Privatsph?re”, fügt er an. Datenschützer Weichert sieht die sozialen Netzwerke in der Pflicht, den Datenschutz zu gew?hrleisten: “Wieso das von Dritten einfordern, wenn der Anbieter das selbst tun kann und muss?”

Dennoch k?nnen die Nutzer selbst auch etwas für die eigene Sicherheit tun. Die Website pleaserobme.com zum Beispiel sch?rft die Sensibilit?t für den Schutz eigener Daten. Der kostenlose Dienst scannt nach dem Einloggen das eigene Twitter-Profil nach Meldungen, in denen man den aktuellen Standort verr?t. Dies wiederum k?nnte Dieben verraten, wann man nicht zu Hause ist.

dapd

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Medienauftritt bei Facebook: Note ungenügend

December 5th, 2011 No comments

Noch immer haben es Online-Redaktionen schwer, die Betonk?pfe in den Verlagen und Sendeanstalten von ihrer Arbeit zu überzeugen. Die Zweiklassengesellschaft – hier die Print-Journalisten, dort die Onliner – ist nach wie vor in vielen Verlagsh?usern intakt. Zwar wird in Medienunternehmen gerne und ausführlich über die Wichtigkeit des Gesch?ftsfelds Online geredet. Nur kosten darf die Internet-Strategie m?glichst nichts. Dementsprechend fallen Analysen zum Facebook-Auftritt von Medien so aus, wie sie das Medien Institut aus Ludwigshafen ver?ffentlichte: Mehr als das Aufw?rmen alter Beitr?ge ist nicht drin, au?erdem findet ein Dialog mit den Lesern nicht statt. Kai Uwe Weidlich attestiert den Medien einen laienhaften Umgang mit sozialen Netzwerken. Der Gesch?ftsführer des Medien Instituts bezieht seine Ergebnisse aus einer Untersuchung von 2 000 Facebook-Postings auf den Seiten von Tageszeitungen, Zeitschriften sowie Radio- und TV-Sendern. ;

Dass ausgerechnet die Kommunikationsprofis die neuen Webseiten wie Facebook, Google+ oder Xing nur ungenügend verwenden und weit hinter den M?glichkeiten zurückbleiben, die ihnen diese Plattformen bei der Leserbindung eigentlich er?ffnen, erstaunt nicht. ?hnliche Ergebnisse treffen auch auf US-Medien zu, wie eine Analyse von Twitter ergab. Selbstbespiegelung statt Dialog, so lautete kürzlich das Fazit amerikanischer Wissenschaftler der George Washington University’s School of Media and Public Affairs. Das Web 2.0, obwohl es mittlerweile für jeden zweiten Klick im Web verantwortlich ist, wird von vielen Medien immer noch amateurhaft eingesetzt.

Die starke Verhaftung im traditionellen Printgesch?ft mag ein Grund dafür sein, warum viele Verlage nur z?gerlich auf Trends wie Facebook und andere soziale Netzwerke setzen. Weidlich nennt einen weiteren: “Bislang fehlte es den Unternehmen h?ufig an geeigneten Instrumenten, um ihre Aktivit?ten in den sozialen Netzen zu kontrollieren”, sagt der Wissenschaftler. Nur was man messen kann, k?nne man auch steuern, so Weidlich. Den Verlagskapit?nen fehlt schlicht ein Kompass, um in den vielf?ltigen Social Media-Aktivit?ten Orientierung geben zu k?nnen.

Dabei gibt es l?ngst Navigationshilfen, n?mlich zahlreiche Softwarehersteller, die Tools für die Social Media-Steuerung- und Kontrolle anbieten. Die Funktionen reichen von Wettbewerbsbeobachtung, Marktforschung, Meinungsführeridentifikation, Krisenpr?vention bis hin zu punktuellen Ma?nahmen wie Controlling von Social Media-Marketing Kampagnen. Das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO hat in einer umfassenden Studie 20 Social Media Monitoring Tools miteinander verglichen (kostenlos als PDF: http://is.gd/atsCy4). Weidlich verweist auf die eigene Software des Medien Instituts: Mit Hilfe des Social Media Performance Screen hat das Institut die Facebook-Pr?senz der 100 reichweitenst?rksten Medien Deutschlands untersucht. Die Web 2.0-Note für Kommunikationsprofis: Ungenügend.

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Datenschutz kontra Politik: Facebook spaltet Schleswig-Holstein

November 14th, 2011 No comments

Die Auseinandersetzung um den Datenschutz beim sozialen Netzwerk Facebook ist in Schleswig-Holstein zu einem politischen Eklat ausgewachsen. Der Landesdatenschutzbeauftragte Thilo Weichert hat Ministerpr?sident Peter Harry Carstensen indirekt Verst??e gegen Datenschutzgesetze vorgeworfen. Er ?rgere sich, “dass sich der Ministerpr?sident nicht an das Datenschutzgesetz halten will”, zitierten die “Lübecker Nachrichten” Weichert. Zuvor hatte der Datenschützer Carstensen bereits als “schlechtes Vorbild” bezeichnet, weil der CDU-Spitzenpolitiker seine Facebook-Fanseite nicht abschalten will.;

Die Attacke des Datenschützers ist eine Reaktion auf die Entscheidung der Staatskanzlei in Schleswig-Holstein, ihre Facebook-Fanseite weiter zu betreiben. Weichert hatte mit dem Hinweis auf Verst??e gegen den Datenschutz die L?schung der von der Landesregierung betriebenen Facebook-Fanseite gefordert. Auch auf Facebook-Plugins wie den “Gef?llt-mir-Button” sollten Beh?rden- und Regierungsseiten, aber auch Unternehmen verzichten, empfiehlt Datenschützer Weichert und droht mit hohen Bu?geldzahlungen.

Arne Wulff, Chef der Staatskanzlei der Landesregierung, stellt Weicherts Rechtsauffassung dagegen in Frage. Er sieht keinen Versto? gegen Datenschutzgesetze, wenn Beh?rden Facebook-Fanseiten beziehungsweise “Gef?llt-mir-Button” einrichten und die Nutzer darüber informieren, welche ihrer pers?nlichen Daten gespeichert werden. Dabei beruft sich Wulff auf Stellungnahmen der Wissenschaftlichen Dienste des Bundestags und des Landtags von Schleswig-Holstein. Man werde diese von der ?ffentlichkeit verst?rkt genutzten Angebote zur interaktiven Kommunikation weiter fortführen, sagte Wulff, der dann auch noch ?l ins Feuer goss: Datenschützer Weichert vermische zunehmend dienstliche Aufgaben und private Anschauungen, so Wulff. Dem Amt des Datenschützers füge Weichert Schaden zu, kommentierte Wulff den Angriff Weicherts auf Ministerpr?sident Carstensen.

Small Knigge: the correct behavior in Facebook

September 11th, 2011 No comments

Easily, most users of Facebook and co. in social networks give information about themselves. And everyone gets, because it not even usually information hidden, but open to block on the Forum. Users provide himself, mostly unconsciously, because they know no better. And providers such as Facebook and now Google + happy, because they live that users exchange information and communicate often with “their pants”. Who wants to continue to communicate with friends via social media, but not in public do, must consider a few basic practices. ;

After experts legal “little Facebook Knigge” of the insurance-GENT as number of rule 1: hide the whereabouts and goings. A popular feature on Facebook shows friends and knowledge, where it is currently. This simplifies although spontaneous appointments, may be poorly less friendly contemporaries such as such as burglars, but as a request for the offence. Therefore, detailed information on the current location and the time where it is not at home, must be avoided if. This applies especially to the longer absence.

Second rule: is is not the subject of malicious persons, you should be well protect his private life and the full address, phone number, background, interests, political opinion than say you can trust. Facebook provides same security settings: select what is shown in the own profile may be on them, and what is not. Thus can also be prevented, it is to find own Facebook page in the Internet such as Google search services at all.

Third rule: friend requests should be accepted only by people that you really know. Informs you of private business yes also not passers-by in the street. In addition, it is not rude to reject requests of friend, thus ending friendships is not a problem. You can maintain a list of friends of seams bursting in any event not really serious.

Fourth rule: what can be found funny friends, can be the boss, colleagues, the Department of human resources, classmates or classmates may be less to laugh. So at work, school or University to be still probably passed, you should beware L?stereien on social networks. To do this, it is useful to divide the friends and acquaintances in groups. Thus, you can determine who gets what to read. On relations with trading partners, company like XING or LinkedIn platforms are anyway more appropriate.

Fifth rule: If written on the Forum or send a message, he commanded the courtesy to answer. Finally, the sense of a social network is the communication. However there are not too personal or even offensive. Will tell you something personal, it is also a personal message.

6Th rule: it is generally responsible for its own reputation. It could later much more disturbing images embarrassing, instant adverse or pompous auto production. Only these images should be displayed that would please even MOM and dad. This applies also to the images with others, who must already be published without their consent. It is logical to observe if, even with photos of friends is shown or linked, where applicable, would be to insist on a deletion. Indeed, copyright law is also on Facebook. Means: only self-generated or already published content may be downloaded.

Rule seven: be careful when playing and the use of the applications! Participating in the games online on Facebook and use other applications should deal with moderation requests to other users, in the fall, not unnecessarily often become them a burden. In addition, we must keep in mind that, in the often third-party applications and games, have access to the data.

Rule 8: disable the same time. Virtual friendships are real and cannot replace real friends. So: easy with new journal – and meet people in the flesh and blood in the “analog world”.

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Facebook more with Skype

August 5th, 2011 No comments

The success of Facebook has become a self-perpetuating. Help other businesses social network with unlimited distribution and Ubiquity on the Web; would not be a step of altruism, however, but out of pure necessity. So that users in a portal or a service remain and not constantly switch between the popular functions, such provider must incorporate features of Facebook in their surfaces, if they are not competitors of Facebook. Video telephony provider Skype has considered this in its new version 5.5 of Windows. With the new update of the software, Skype users can operate all important features of Facebook directly from the service off without leaving Skype must.;

If friends on Facebook are online, view and update status messages or wall posts comment: everything is now possible to a Skype account. Multitasking is a thing of the past.

With the new version of Skype from Internettelefondienstleister of Microsoft promises some improvements in the quality of operation and appeal.

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