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Warum Steve Jobs nie ein Nummernschild an seinem Mercedes hatte

November 3rd, 2011 No comments

Es gibt viele Geschichten und Gerüchte über den Grund, warum Steve Jobs nie mit Nummernschild an seinem Fahrzeug gesehen wurde. Jetzt hat ein ehemaliger Apple-Mitarbeiter das Geheimnis gelüftet: Steve mochte einfach die Idee, anders zu sein. Dies ?u?erte sich auch in Apples Werbeslogan “Think different”.

Letztendlich hat Steve ein Schlupfloch in der kalifornischen Stra?enverkehrsordnung gefunden. Dort hei?t es: “Nach dem Kauf eines Neuwagens hat der K?ufer maximal sechs Monate Zeit, das ausgegebene Nummernschild am Auto anzubringen”. Mit diesem Wissen schloss Steve Jobs eine Abmachung mit seinem Leasing-Unternehmen. Er wollte sein Auto nie l?nger als sechs Monate besitzen. Also tauschte er seinen gebrauchten Mercedes SL55 AMG regelm??ig innerhalb dieser Frist gegen ein brandneues Exemplar aus. Da er zu keiner Zeit ein Auto besa?, das ?lter als ein halbes Jahr war, musste er auch niemals das Nummernschild am Auto anzubringen.

Dabei liegt die Vermutung nahe, dass das Leasing-Unternehmen ebenfalls einen Vorteil daraus zog. So k?nnte man sp?ter beim Weiterverkauf argumentieren: “Dieses Auto hat Steve Jobs geh?rt”. Es war also wohl ein gutes Gesch?ft für alle Beteiligten. (Bild: CC The Car Spy/Flickr)

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Steve Jobs, 1955 – 2011: Ein Visionär des Computerzeitalters ist gestorben

October 12th, 2011 No comments

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Am gestrigen 5. Oktober verstarb in Palo Alto, Kalifornien, Apple-Mitgründer und CEO Steve Jobs im Alter von 56 Jahren. Er erlag einer seltenen Form des Bauchspeicheldrüsenkrebs, gegen den er schon seit 2004 k?mpfte.

Erst im Januar diesen Jahres hatte Jobs das Tagesgesch?ft von Apple an COO Tim Cook abgetreten, blieb aber weiterhin offiziell CEO des Unternehmens. Im August 2011 übernahm Cook die Position des CEO auf Dauer, Steve Jobs wurde zum Vorsitzenden des Verwaltungsrats gew?hlt. Diese Position behielt er bis zu seinem Tod. Steve Jobs vollbrachte im Lauf seiner langen Karriere etliche Pioniertaten im IT-Bereich. Gemeinsam mit Ronald Wayne gründete er 1976 die Apple Computer Company. Die Firma residierte zun?chst in Jobs’ Garage in Palo Alto und bot mit dem Apple I für 666,66 US-Dollar erstmals einen bezahlbaren Computer-Bausatz an. Mit dem Nachfolger Apple II gelang dem jungen Unternehmen schlie?lich der Durchbruch. Von dem bezahlbaren Computer, der noch bis 1993 hergestellt wurde, gingen insgesamt rund zwei Millionen Exemplare für knapp 1300 US-Dollar über die Ladentheken. Unz?hlige nicht autorisierte Nachbauten von anderen Herstellern sind dabei noch nicht berücksichtigt.

>> Zur Bildergalerie: Sein Leben in Bildern

1984 brachte Apple mit dem Macintosh einen der ersten Computer mit grafischer Benutzeroberfl?che und Maussteuerung auf den Markt. Das System war ein durchschlagender Erfolg und begründete die bekannte Mac-Produktlinie. Nach einem internen Zerwürfnis verlie? Jobs 1985 gemeinsam mit einigen Kollegen Apple, um mit NeXT eine neue Firma zu gründen. Dort entwickelte er Computersysteme, die ihrer Zeit technisch und in Sachen Software deutlich voraus waren. Trotz gro?er Beliebtheit in wissenschaftlichen Kreisen blieb Jobs mit NeXT der gro?e kommerzielle Erfolg verwehrt.

1986 investierte Jobs gemeinsam mit Edwin Catmull insgesamt rund 10 Millionen US-Dollar, um die kalifornischen Computerzeichentrickfilm-Spezialisten Pixar von Lucasfilm zu l?sen. In den Jahren danach verbuchte Pixar mit Filmen wie Toy Story, Findet Nemo oder Wall-E gro?e Erfolge und bekam insgesamt 14 Oscars verliehen. 2006 wurde Pixar von der Walt Disney Company übernommen, wodurch Jobs durch Umwandlung seines 50,1-Prozent-Anteils an Pixar zum gr??ten Disney-Einzelaktion?r mit sechs Prozent Anteil am Unternehmen wurde. 1996 übernahm Apple schlie?lich NeXT, und 1997 wurde Jobs “vorübergehend” zum Gesch?ftsführer ernannt.

In den folgenden Jahren brachte Jobs die damals angeschlagene Firma Apple wieder auf Kurs. Mit MacOS X, das auf NeXT-Technik basierte und sich schnell gro?er Beliebtheit erfreute, gelang ihm der erste gro?e Schritt. Weitere Meilensteine waren die Ver?ffentlichung des erfolgreichen iMac, die Etablierung von iPod und iTunes als bekannteste mobile Musik- und Entertainmentl?sung sowie schlie?lich die Vorstellung des iPhones, das schnell weltweit eine ebenso treue wie gro?e Fangemeinde fand.

Anfang 2010 gelang Jobs schlie?lich mit dem iPad ein weiterer riesiger kommerzieller Erfolg, da er mit dem trendigen Ger?t dem bis dahin quasi nicht existenten Tablet-Markt zu einem ungeahnten Boom verhalf und gleichzeitig Apple die Marktführerschaft in diesem Segment sicherte. Bis Apple wieder Gewinn einfuhr, arbeitete Jobs lange Zeit für nur einen symbolischen US-Dollar im Jahr, was ihm einen Eintrag als am “schlechtesten bezahlten Gesch?ftsführer” in das Guinness-Buch der Rekorde einbrachte.

Apple ver?ffentlichte auf den Unternehmenswebseiten den folgenden Nachruf: “Apple hat ein vision?res und kreatives Genie verloren. Und die Welt einen au?ergew?hnlichen Menschen. Wer das Glück hatte, Steve kennenzulernen und mit ihm zu arbeiten, hat einen Freund und inspirierenden Mentor verloren. Steve hinterl?sst ein Unternehmen, das nur er so aufbauen konnte, und sein Geist wird Apple für immer pr?gen”. Gedanken, Erinnerungen und Beileidsbekundungen nimmt das Unternehmen unter rememberingsteve@apple.com entgegen. Die folgende Bildergalerie fasst noch einmal das Leben und Wirken von Steve Jobs w?hrend seiner Zeit bei Apple zusammen. (Bild: CBS Interactive)

Was Sie noch nicht über Steve Jobs wussten

October 10th, 2011 No comments

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Schon zu Lebzeiten galt Steve Jobs als legend?rer IT-Pionier, der mit seinen Ideen und Erfindungen die Welt ver?nderte – und so nicht nur das Leben seiner Fans. Von seinem eigenen ist – jenseits des Rampenlichts allerdings weitaus weniger bekannt. Wir haben interessante Fakten zusammengestellt.?

Steve Jobs 1998 mit dem Apple-Computer “iMac” (Bild: AFP)

So gern der ehemalige, am 5. Oktober verstorbene ?Apple“-Boss über seine technischen Innovationen sprach – über sein Privatleben lie? er sich nur selten aus. Einige der wenigen Male, wo Steve Jobs das dennoch ganz offen tat, war im Jahr 2005 in seiner mittlerweile berühmten ?Stanford“-Rede vor Absolventen der Stanford Universit?t. Damals gab der m?chtige Unternehmer überraschend aufgeschlossen sehr viel Pers?nliches über sich preis. Offen erz?hlte er den Studenten von seiner Adoption.?



1. Seine Kindheit

Jobs berichtete seinem Publikum, dass seine biologische Mutter, eine junge, unverheiratete Collegestudentin, sich entschieden hatte, ihn zur Adoption freizugeben. Jobs kam am 24. Februar 1955 zu Welt und wuchs bei seinen Adoptiveltern Clara und Paul Jobs, ein Paar aus Mountain View, Kalifornien, auf. Sie war Buchhalterin, er Maschinenbauer bei einem Laserunternehmen. Zun?chst hatte sich Jobs‘ leibliche Mutter gegen die Adoption geweigert. Ihr Sohn sollte Eltern mit einem Universit?tsabschluss bekommen. Schlie?lich unterzeichnete sie die n?tigen Dokumente trotzdem. Mit seiner leiblichen Mutter Joanne Simpson nahm Jobs sp?ter Kontakt auf, genauso mit seiner Schwester Mona Simpson. Seinen aus Syrien stammenden, biologischen Vater, Abdulfattah John Jandali, Vize-Pr?sident eines Casinos in Reno im US-Bundesstaat Nevada, lernte Jobs Zeit seines Lebens wahrscheinlich nicht mehr kennen.?

>> Zur Bildergalerie:? Stationen aus seinem Leben

2. Seine Ausbildung
Steve Jobs besitzt keinen Universit?tsabschluss. 1972 nahm er nach der High School zwar ein Studium am Reed College auf. Das brach er jedoch nach einem Semester ab, um seinen Eltern durch die hohen Studiengebühren finanziell nicht weiter zu Last zu fallen.

3. Seine Atari-Flunkerei

1975 arbeitete Jobs für den Videospiele-Hersteller Atari und half mit dem Spiel ?Breakout“ bei der Umsetzung eines der bekanntesten Videogames. Berichten zufolge erhielt er für seine Arbeit 750 US-Dollar und zus?tzliche 100 US-Dollar für jeden Chip, den er gegenüber dem ursprünglichen Design einsparen konnte. Sp?ter holte er ?Apple“-Mitbegründer Steve Wozniak bei der Entwicklung mit ins Boot. Dem gelang eine enorme Reduzierung des Prototyp-Designs, so dass Atari dafür einen 5.000 Dollar-Bonus springen lie?. Allerdings hei?t es in Wozniaks Autobiografie, dass Jobs ihm nur die H?lfte der Honorararbeit – 375 Dollar – auszahlte.? Die Extra-Gage verheimlichte er angeblich.

Steve Jobs mit seiner Frau Laurene Powell 2010 (Bild: Getty Images)

4. Seine gro?e Liebe

Mit seiner Frau Laurene Powell war Jobs 20 Jahre lang verheiratet. Das Paar hat zwei T?chter, Eve und Erin, und einen Sohn, Reed. Jobs und Powell sollen sich an der Stanford Universit?t bei einem von Jobs‘ Vortr?gen kennengelernt haben. Jobs, der für seine Hingabe für sein Unternehmen bekannt ist, lie? für das erste Date mit seiner gro?en Liebe sogar einen Gesch?ftstermin sausen:? ?Ich war auf dem Parkplatz mit dem Schlüssel im Auto, und ich dachte: ?Wenn das meine letzte Nacht auf Erden w?re, würde ich lieber zu dem Gesch?ftstreffen oder zu dieser Frau gehen?‘ Ich rannte über den Parkplatz, fragte sie, ob sie mit mir essen gehen würde. Sie sagte, ja, wir sind in die Stadt gegangen – seitdem zusammen.” Die beiden heirateten 1991 im Ahwahnee Hotel im Yosemite National Park. Die Ehe wurde von Kobin Chino, einem Zen-buddhistischen M?nch, geschlossen. Powell galt als enge Vertraute Jobs‘, die ihn bei der Leitung des ?Apple“-Konzerns unterstützte.

5. Seine Schwester
Steve Jobs‘ leibliche Schwester Mona Simpson ist eine bekannte Schriftstellerin. Sie ist Autorin des Romans ?überall, nur nicht hier“, der sp?ter mit Natalie Portman und Susan Sarandon verfilmt wurde. Jobs und Simpson verband eine tiefe Freundschaft. In einem Interview mit der ?New York Times“ sagte Jobs einmal: ?Sie ist eine meiner besten Freundinnen. Alle paar Tage rufe ich sie an und rede mit ihr.“

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6. Seine Star-Romanzen
Laut der unautorisierten Biografie ?The Second Coming of Steve Jobs“ soll Jobs eine kurze Aff?re mit der Folk-S?ngerin Joan Baez gehabt haben. Baez best?tigte das in einem Interview. Ihre Beziehung zu dem Musiker Bob Dylan, der als einer der Lieblingskünstler Jobs‘ gilt, ist allerdings weitaus mehr bekannt. Auch mit der Schauspielerin Diane Keaton soll Jobs ausgegangen sein.

7. Seine uneheliche Tochter
Mit seiner Ex-Freundin aus High School-Zeiten, Chris Ann Brennan, hat Jobs eine Tochter, Lisa Brennan Jobs. Sie kam 1978 zur Welt. Zu jener Zeit nahm ?Apple“ in der Technik-Welt gerade Fahrt auf. Das Paar war nie verheiratet. Angeblich hat Jobs zu Beginn die Anerkennung der Vaterschaft verweigert und sogar behauptet, er sei steril. Allerdings bekam er sp?ter mit Laurene Powell drei Kinder. Sp?ter verbesserte sich Jobs Beziehung zu seiner Ex-Geliebten und er kam für das Studium seiner ersten Tochter an der Harvard Universit?t auf. Lisa Brennan Jobs machte 2000 ihren Abschluss und arbeitet als Autorin.?

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8. Sein alternativer Lebensstil
In Interviews deutete Jobs seine frühe Erfahrung mit der psychedelischen Droge LSD an. über den Microsoft-Gründer Bill Gates sagte er einst: ?Ich wünsche ihm das Beste, wirklich. Ich denke aber, dass er und Microsoft ein bisschen engstirnig sind.? Er h?tte einen weiteren Horizont, wenn er mal LSD genommen h?tte oder ein Ashram besucht h?tte, als er jünger war.“ Seine LSD-Erfahrung wolle er auf keinen Fall missen, soll Jobs einst erkl?rt haben. Sie z?hle zu den ?zwei oder drei wichtigsten Dingen, die ich je in meinem Leben gemacht habe.“ Jobs selbst deutete an, dass sie m?glicherweise zu seiner ?Think different“-Attitüde beitrug, die mitunter den gro?en Erfolg des ?Apple“-Konzerns ausmachte. W?hrend einer Reise nach Indien, bei der Jobs ein Ashram besuchte, besch?ftigte er sich mit dem Zen-Buddhismus und wurde ein Anh?nger dieser Lehre. Jobs soll zudem Pescetarier gewesen sein, das hei?t, er verzichtete auf Fleisch, nicht jedoch auf Fisch. Seine Krebskrankheit versuchte er angeblich zun?chst mit alternativen Heilmethoden und speziellen Di?ten zu bek?mpfen. 2004 unterzog er sich dann einer Operation.?

Trauer um Steve Jobs (Bild: Getty Images)

9. Sein Verm?gen

Als Vorstandsvorsitzender von ?Apple“ erhielt Jobs eine Zeitlang ein Jahresgehalt von lediglich einem Dollar. Allerdings besa? er Anfang 2001 5,5 Millionen ?Apple“-Anteile. Nach seinem Tod wurde der Wert einer ?Apple“-Aktie auf etwa 377,64 Dollar gesch?tzt – ein Wachstum um das 43-Fache in den vergangenen zehn Jahren. Laut dem US-Wirtschaftsmagazin ?Forbes“ belief sich sein Verm?gen im Jahr 2011 auf 8,3 Milliarden Dollar (etwa 6,2 Milliarden Euro). Unter den reichsten Personen der Welt landete er damit auf Platz 110. Wie sein Erbe aufgeteilt werden wird, ist noch nicht bekannt.

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