AppId is over the quota
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Schon zu Lebzeiten galt Steve Jobs als legend?rer IT-Pionier, der mit seinen Ideen und Erfindungen die Welt ver?nderte – und so nicht nur das Leben seiner Fans. Von seinem eigenen ist – jenseits des Rampenlichts – allerdings weitaus weniger bekannt. Wir haben interessante Fakten zusammengestellt.?

Steve Jobs 1998 mit dem Apple-Computer “iMac” (Bild: AFP)So gern der ehemalige, am 5. Oktober verstorbene ?Apple“-Boss über seine technischen Innovationen sprach – über sein Privatleben lie? er sich nur selten aus. Einige der wenigen Male, wo Steve Jobs das dennoch ganz offen tat, war im Jahr 2005 in seiner mittlerweile berühmten ?Stanford“-Rede vor Absolventen der Stanford Universit?t. Damals gab der m?chtige Unternehmer überraschend aufgeschlossen sehr viel Pers?nliches über sich preis. Offen erz?hlte er den Studenten von seiner Adoption.?
1. Seine Kindheit
Jobs berichtete seinem Publikum, dass seine biologische Mutter, eine junge, unverheiratete Collegestudentin, sich entschieden hatte, ihn zur Adoption freizugeben. Jobs kam am 24. Februar 1955 zu Welt und wuchs bei seinen Adoptiveltern Clara und Paul Jobs, ein Paar aus Mountain View, Kalifornien, auf. Sie war Buchhalterin, er Maschinenbauer bei einem Laserunternehmen. Zun?chst hatte sich Jobs‘ leibliche Mutter gegen die Adoption geweigert. Ihr Sohn sollte Eltern mit einem Universit?tsabschluss bekommen. Schlie?lich unterzeichnete sie die n?tigen Dokumente trotzdem. Mit seiner leiblichen Mutter Joanne Simpson nahm Jobs sp?ter Kontakt auf, genauso mit seiner Schwester Mona Simpson. Seinen aus Syrien stammenden, biologischen Vater, Abdulfattah John Jandali, Vize-Pr?sident eines Casinos in Reno im US-Bundesstaat Nevada, lernte Jobs Zeit seines Lebens wahrscheinlich nicht mehr kennen.?
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2. Seine Ausbildung
Steve Jobs besitzt keinen Universit?tsabschluss. 1972 nahm er nach der High School zwar ein Studium am Reed College auf. Das brach er jedoch nach einem Semester ab, um seinen Eltern durch die hohen Studiengebühren finanziell nicht weiter zu Last zu fallen.
3. Seine Atari-Flunkerei
1975 arbeitete Jobs für den Videospiele-Hersteller Atari und half mit dem Spiel ?Breakout“ bei der Umsetzung eines der bekanntesten Videogames. Berichten zufolge erhielt er für seine Arbeit 750 US-Dollar und zus?tzliche 100 US-Dollar für jeden Chip, den er gegenüber dem ursprünglichen Design einsparen konnte. Sp?ter holte er ?Apple“-Mitbegründer Steve Wozniak bei der Entwicklung mit ins Boot. Dem gelang eine enorme Reduzierung des Prototyp-Designs, so dass Atari dafür einen 5.000 Dollar-Bonus springen lie?. Allerdings hei?t es in Wozniaks Autobiografie, dass Jobs ihm nur die H?lfte der Honorararbeit – 375 Dollar – auszahlte.? Die Extra-Gage verheimlichte er angeblich.
Steve Jobs mit seiner Frau Laurene Powell 2010 (Bild: Getty Images)4. Seine gro?e LiebeMit seiner Frau Laurene Powell war Jobs 20 Jahre lang verheiratet. Das Paar hat zwei T?chter, Eve und Erin, und einen Sohn, Reed. Jobs und Powell sollen sich an der Stanford Universit?t bei einem von Jobs‘ Vortr?gen kennengelernt haben. Jobs, der für seine Hingabe für sein Unternehmen bekannt ist, lie? für das erste Date mit seiner gro?en Liebe sogar einen Gesch?ftstermin sausen:? ?Ich war auf dem Parkplatz mit dem Schlüssel im Auto, und ich dachte: ?Wenn das meine letzte Nacht auf Erden w?re, würde ich lieber zu dem Gesch?ftstreffen oder zu dieser Frau gehen?‘ Ich rannte über den Parkplatz, fragte sie, ob sie mit mir essen gehen würde. Sie sagte, ja, wir sind in die Stadt gegangen – seitdem zusammen.” Die beiden heirateten 1991 im Ahwahnee Hotel im Yosemite National Park. Die Ehe wurde von Kobin Chino, einem Zen-buddhistischen M?nch, geschlossen. Powell galt als enge Vertraute Jobs‘, die ihn bei der Leitung des ?Apple“-Konzerns unterstützte.
5. Seine Schwester
Steve Jobs‘ leibliche Schwester Mona Simpson ist eine bekannte Schriftstellerin. Sie ist Autorin des Romans ?überall, nur nicht hier“, der sp?ter mit Natalie Portman und Susan Sarandon verfilmt wurde. Jobs und Simpson verband eine tiefe Freundschaft. In einem Interview mit der ?New York Times“ sagte Jobs einmal: ?Sie ist eine meiner besten Freundinnen. Alle paar Tage rufe ich sie an und rede mit ihr.“
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6. Seine Star-Romanzen
Laut der unautorisierten Biografie ?The Second Coming of Steve Jobs“ soll Jobs eine kurze Aff?re mit der Folk-S?ngerin Joan Baez gehabt haben. Baez best?tigte das in einem Interview. Ihre Beziehung zu dem Musiker Bob Dylan, der als einer der Lieblingskünstler Jobs‘ gilt, ist allerdings weitaus mehr bekannt. Auch mit der Schauspielerin Diane Keaton soll Jobs ausgegangen sein.
7. Seine uneheliche Tochter
Mit seiner Ex-Freundin aus High School-Zeiten, Chris Ann Brennan, hat Jobs eine Tochter, Lisa Brennan Jobs. Sie kam 1978 zur Welt. Zu jener Zeit nahm ?Apple“ in der Technik-Welt gerade Fahrt auf. Das Paar war nie verheiratet. Angeblich hat Jobs zu Beginn die Anerkennung der Vaterschaft verweigert und sogar behauptet, er sei steril. Allerdings bekam er sp?ter mit Laurene Powell drei Kinder. Sp?ter verbesserte sich Jobs Beziehung zu seiner Ex-Geliebten und er kam für das Studium seiner ersten Tochter an der Harvard Universit?t auf. Lisa Brennan Jobs machte 2000 ihren Abschluss und arbeitet als Autorin.?
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8. Sein alternativer Lebensstil
In Interviews deutete Jobs seine frühe Erfahrung mit der psychedelischen Droge LSD an. über den Microsoft-Gründer Bill Gates sagte er einst: ?Ich wünsche ihm das Beste, wirklich. Ich denke aber, dass er und Microsoft ein bisschen engstirnig sind.? Er h?tte einen weiteren Horizont, wenn er mal LSD genommen h?tte oder ein Ashram besucht h?tte, als er jünger war.“ Seine LSD-Erfahrung wolle er auf keinen Fall missen, soll Jobs einst erkl?rt haben. Sie z?hle zu den ?zwei oder drei wichtigsten Dingen, die ich je in meinem Leben gemacht habe.“ Jobs selbst deutete an, dass sie m?glicherweise zu seiner ?Think different“-Attitüde beitrug, die mitunter den gro?en Erfolg des ?Apple“-Konzerns ausmachte. W?hrend einer Reise nach Indien, bei der Jobs ein Ashram besuchte, besch?ftigte er sich mit dem Zen-Buddhismus und wurde ein Anh?nger dieser Lehre. Jobs soll zudem Pescetarier gewesen sein, das hei?t, er verzichtete auf Fleisch, nicht jedoch auf Fisch. Seine Krebskrankheit versuchte er angeblich zun?chst mit alternativen Heilmethoden und speziellen Di?ten zu bek?mpfen. 2004 unterzog er sich dann einer Operation.?

Trauer um Steve Jobs (Bild: Getty Images)9. Sein Verm?gen
Als Vorstandsvorsitzender von ?Apple“ erhielt Jobs eine Zeitlang ein Jahresgehalt von lediglich einem Dollar. Allerdings besa? er Anfang 2001 5,5 Millionen ?Apple“-Anteile. Nach seinem Tod wurde der Wert einer ?Apple“-Aktie auf etwa 377,64 Dollar gesch?tzt – ein Wachstum um das 43-Fache in den vergangenen zehn Jahren. Laut dem US-Wirtschaftsmagazin ?Forbes“ belief sich sein Verm?gen im Jahr 2011 auf 8,3 Milliarden Dollar (etwa 6,2 Milliarden Euro). Unter den reichsten Personen der Welt landete er damit auf Platz 110. Wie sein Erbe aufgeteilt werden wird, ist noch nicht bekannt.