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Posts Tagged ‘Trojaner’

Intelligente Trojaner machen Online-Banking unsicher

December 8th, 2011 No comments

Bereits vergangenes Jahr sind die F?lle von Computerkriminalit?t, in denen Daten abgefangen oder ausgesp?ht wurden, laut der Kriminalit?tsstatistik des BKA stark gestiegen. In diesem Jahr wird das BKA nochmals mehr Straftaten als im Vorjahr z?hlen. Für einen Anstieg der Computerkriminalit?t sorgen neuartige Trojaner, die direkt in den Prozess des Online-Zahlungsvorgangs eingreifen und Gelder unbemerkt auf fremde Konten umleiten. Das BKA warnte Mitte dieses Jahres vor dieser neuen Masche des Phishings, bei der Kunden nach dem Einloggen in ihr Konto eine überweisungsgutschrift sehen und aufgefordert werden, das angeblich versehentlich auf ihrem Konto eingegangene Geld zurück zu überweisen. Diese Angaben sind allesamt gef?lscht. Folgt der Bankkunde der Aufforderung zur Rücküberweisung, wird jedoch eine reale überweisung ausgeführt und das Geld meist unwiederbringlich auf ausl?ndische Konten weitergeleitet. Der Schaden geht j?hrlich in den dreistelligen Millionenbereich.;

Die IT-Sicherheitsfirma G-Data schreibt, dass nur rund ein Drittel der herk?mmlichen Antivirenl?sungen Schutz vor den neuen Manipulationen bietet. “Mit den bisherigen Security-Technologien war es daher kaum m?glich, Rechner zu 100 Prozent vor aktuellen Banking-Trojanern abzusichern”, sagt Ralf Benzmüller, Leiter der Security-Labs von G-Data. Die IT-Security-Firma aus Bochum hat eine spezielle Software entwickelt, die vor solchen Angriffen schützt. G-Data Bank-Guide ist in die aktuelle Internetsecurity-Software 2012 des Herstellers bereits enthalten. Der für Online-Banking konzipierte Schutz kann aber auch als Einzelprodukt in alle g?ngigen Antiviren-L?sungen anderer Hersteller integriert werden.

Schwarzer-Peter-Spiel um Trojaner

October 25th, 2011 No comments

AppId is over the quota
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Berlin (dapd). Im Trojaner-Skandal schieben sich die Beh?rden von Bund und L?ndern nun gegenseitig den Schwarzen Peter zu. Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) forderte am Mittwoch Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) auf, bei der Aufkl?rung eine Führungsrolle zu übernehmen. Dessen Ressort sieht allerdings “die L?nder in der Verantwortung”. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) verlangte derweil von der Bundesregierung, Klarheit für künftige Computerüberwachungen zu schaffen.

Leutheusser-Schnarrenberger sagte “Spiegel online”: “Herr Friedrich sollte zusammen mit den Innenministern der L?nder eine unabh?ngige Prüfung durchführen – und zwar zentral für die Bundesregierung.” Zugleich warnte sie vor einem Konflikt über die Sp?hsoftware in der schwarz-gelben Koalition. “Ich kann nur raten, sehr verantwortungsbewusst mit dem Thema umzugehen. Unser gemeinsames Interesse muss gemeinsame Aufkl?rung sein.”

Ein Sprecher Leutheusser-Schnarrenbergers stellte allerdings klar, es gebe “keinen Widerspruch” zur Haltung des Innenministeriums. Auch Vizeregierungssprecher Georg Streiter betonte, dass die Bundesregierung auf einer “gemeinsamen Linie” liege.

In Bayern und Baden-Württemberg war Software der privaten Firma DigiTask von den Landeskriminal?mtern zur Aussp?hung von Computern eingesetzt worden. Beide L?nder kündigten an, vorerst auf die Trojaner verzichten zu wollen. Herrmann verlangte nun im München, es müsse eine “gemeinsame Linie” gefunden werde, wie deutschlandweit verfahren werde. Dazu sei ein rasches Treffen der Justiz- und Innenminister von Bund und L?ndern notwendig.

Der Bund sieht sich in den Skandal allerdings gar nicht involviert. Ein Sprecher Friedrichs betonte, dass “das in Bundesbeh?rden eingesetzte Programm vollkommen verfassungsgem?? war”. Das Bundesfinanzministerium gab den Einsatz von Spionagesoftware bei den Zollbeh?rden in 16 F?llen bekannt. Dieser sei allerdings in einem “in einem engen rechtlichen Rahmen und nur zur überwachung von verschlüsselten Telefonaten” erfolgt.

Der FDP-Politiker Burkhard Hirsch kritisierte im Berliner “Tagesspiegel” (Donnerstagsausgabe), dass nun ein Schwarzer-Peter-Spiel zwischen Innen- und Justizministerium begonnen habe. “Es wundert mich auch, mit welcher Leichtfertigkeit die Ministerien in den L?ndern ihre Verantwortung wegschieben”, fügte Hirsch hinzu. Der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei, Bernhard Witthaut monierte in der “Passauer Neuen Presse” ebenfalls: “Der eine schiebt es dem anderen zu.”

Politiker von Piratenpartei und FDP ?u?erten derweil grunds?tzliche Bedenken gegen den Einsatz von Spionagesoftware bei der Strafverfolgung. Der FDP-Rechtsexperte Marco Buschmann sagte der “Neuen Osnabrücker Zeitung”: “Der nun enthüllte Staatstrojaner n?hrt erhebliche Zweifel, dass ein Einsatz von Spionagesoftware im Rahmen der deutschen Verfassung überhaupt m?glich ist.” Es deute vieles darauf hin, dass die Risiken eines eingeschleusten Trojaners für die Privatsph?re technisch nicht beherrschbar seien.

Der Piratenpartei-Chef Sebastian Nerz sagte der Nachrichtenagentur dapd: “Es gibt keinerlei M?glichkeit, einen Trojaner zu installieren, der den rechtlichen Erfordernissen entspricht.” Ein Richter k?nne nie nachweisen, ob Beweismittel auf Computern eines überwachten nachtr?glich ver?ndert wurden. Der Trojaner-Skandal habe zudem gezeigt, dass es in den betroffenen Beh?rden “entweder eine gewisse Blau?ugigkeit oder einen Vorsatz zum Bruch der Verfassung gibt.”

dapd

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Auch Smartphones durch Trojaner gefährdet

October 25th, 2011 No comments

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Bremen (dapd). Auch Smartphones sind durch die Trojaner-Software gef?hrdet. “Es braucht nur zwei Minuten, um auf jedes handelsübliche Modell einen Trojaner, eine Art Wanze zu installieren”, sagte Knut K?stergarten vom Technologie-Zentrum Informatik und Informationstechnik (TZI) der Universit?t Bremen. TZI-Forscher arbeiteten seit Jahren an dieser Technologie und entsprechenden Schutzmechanismen.

Die meisten Telefone, die gleichzeitig kleine Computer und pers?nliche Kommunikationsplattformen seien, b?ten keine Sicherheitsvorkehrungen gegen eine überwachung oder gar Fernsteuerung durch Spionagesoftware. Erst in der vergangenen Woche war bekannt geworden, dass Bremen einen Trojaner für die überwachung mutma?licher Islamisten eingesetzt hatte.

dapd

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CSU-Innenexperte: Bundesweit in hundert Fällen Trojaner eingesetzt

October 24th, 2011 No comments

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Die Beh?rden von Bund und L?ndern haben in den vergangenen drei Jahren in gut hundert F?llen Spionagesoftware eingesetzt. Alle Sicherheitsbeh?rden zusammen h?tten seit 2009 etwa 35 Mal pro Jahr Trojaner genutzt, sagte der innenpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Hans-Peter Uhl (CSU), der “Osnabrücker Zeitung” vom Samstag. Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) verteidigte die umstrittene überwachung von Computern.

Bundesweit in drei Jahren in hundert Fällen Trojaner eingesetzt

October 19th, 2011 No comments

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Die Beh?rden von Bund und L?ndern haben nach Angaben aus Unionskreisen in den vergangenen drei Jahren in rund hundert F?llen die umstrittene Spionagesoftware eingesetzt. Der innenpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Hans-Peter Uhl (CSU), sagte der “Osnabrücker Zeitung” vom Samstag, dass alle Sicherheitsbeh?rden zusammen seit 2009 etwa 35 Mal pro Jahr Trojaner eingesetzt h?tten, “um verschlüsselte Kommunikation am Computer abzugreifen”. Allein Bayern habe in der Zeit bei Verdacht auf schwere Kriminalit?t 25 Mal Trojaner eingesetzt, dabei seien vereinzelt auch Screenshots, also Aufnahmen des Bildschirms, weitergeleitet worden.