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Verbrauchertipp: Laptop-Daten wirkungsvoll schützen

December 6th, 2011 No comments

Verschlüsselungswerkzeuge wie zum Beispiel “BitLocker” oder “True Cypt” sollen normalerweise helfen, sensible Daten auf den Festplatten von Laptops zu sichern. Einen 100prozentigen Schutz gegen professionelle Angriffe bieten aber auch sie nicht, schreibt jetzt das IT-Profimagazin “iX” in seiner aktuellen Dezember-Ausgabe, und r?t stattdessen zum sorgsamen Umgang mit solchen Programmen und dem eigenen Mobilrechner.;

Festplattenverschlüsselung ist für Laptop-Besitzer ein wichtiges Thema. Denn wer m?chte schon, dass die darauf gespeicherten Daten in falsche H?nde geraten, wenn das Ger?t verloren geht oder gestohlen wird? Das Argument “niemand kennt ein Passwort” z?hlt nach Auffassung der Experten hierbei jedoch nicht viel, denn professionelle Angreifer k?nnen mit wenigen Schritten die komplette Verschlüsselung aushebeln. Haupteinfallstor sei dabei der Speicherdirektzugriff, der sogenannte “Direkt Memory Access” (DMA).

Dieser müsste bei allen Rechnern, die noch nicht über die aktuellen Speicherverwaltungs-Chips wie IO-MMM von AMD oder VT-D von Intel verfügen, eigentlich abgeschaltet werden. “Solange wir mit dieser Sicherheitslücke leben müssen, helfen einige wenige Regeln”, sagt Jürgen Seeger von “iX”. “Gerade mobile Systeme wie Tablets oder Notebooks werden gerne in den Standby-Modus versetzt, um schneller wieder arbeiten zu k?nnen. Das bedeutet aber, dass sich die Schlüssel noch im Speicher befinden. Das gilt auch für den Desktop-Lock mit der Tastenkombination Windows-L.”

Wenn die Verschlüsselung der Festplatte also nicht sinnlos gewesen sein soll, sollte man Seeger zufolge einige Handgriffe beachten: Der PC sollte nicht automatisch gebootet werden. Vielmehr muss der Boot-Prozess immer durch ein BIOS-Passwort oder TPM-Passwort gesichert sein. Ein laufendes oder im Standby befindliches System sollte zudem nie aus den Augen gelassen werden, grunds?tzlich sollte man den Standby- oder Sleep-Mode sowie den Modus “Suspend to Disk/Swap” niemals bei Ger?ten mit sensiblen Daten benutzen. Und schlie?lich geh?ren Server oder Desktop-Rechner in ?ffentlich zug?nglichen R?umen generell abgeschlossen, ein Zugriff auf die Schnittstelle müsse von vornherein unterbunden werden.

Verbrauchertipp: Auf der Suche nach Dual-SIM-Handys

November 3rd, 2011 No comments

Mit einem Dual-SIM-Handy lassen sich mit einem Mobilfunkger?t zwei SIM-Karten auf einmal nutzen. Das ist eine praktische Sache, denn so kann zwischen privater und gesch?ftlicher Nutzung getrennt werden, ohne dass man sich dafür zwei Handys zulegen muss. Ein allzu gro?es Angebot an Dual-SIM-Handys gibt der Markt allerdings auch heute noch nicht her, vielmehr sind geduldiges Suchen und weit ge?ffnete Augen vonn?ten, um ein ad?quates Ger?t zu finden. Zumal es in dieser Ger?tekategorie in den letzten Jahren eine erstaunliche technische Entwicklung gegeben hat, wie das Mobilfunk-Fachportal teltarif.de im Rahmen einer ausgiebigen Recherche zu diesem Thema berichtet.;

Den Anfang der Dual-SIM-Technologie machten in den 1990er-Jahren Handy-Akkus, die eine zweite SIM-Karte aufnehmen konnten. Bei den ersten Ger?ten musste man aber noch durch Aus- und neu Einschalten des Handys zwischen den beiden Karten wechseln. Sp?tere Akkus verfügten hierfür schon über kleine Schalter. Elektronisch h?herwertige Systeme erzeugten indes “SIM-Application-Toolkit-Menü”, über das der Anwender zwischen den beiden Karten hin und herwechseln konnte.

1999 brachte Benefon dann als erster Hersteller ein Dual-SIM-Handy auf den Markt, ein Mobiltelefon, in das zwei Karten eingesetzt werden konnten. Doch genau wie bei den Akkus, so erm?glichte auch dieses Ger?t nicht den gleichzeitigen Betrieb beider Anschlüsse. Man war immer nur auf einer der beiden Nummern erreichbar. Sollte die andere Karte genutzt werden, musste man hierfür manuell umschalten.

Seit 2006 tauchen vor allem in China immer neue Hersteller auf, die Dual-SIM-Handys anbieten. Sie sind in Europa weitgehend unbekannt und die Ger?te werden offiziell auch nur in Fernost verkauft. Nur einige E-Bay-H?ndler und einzelne Onlineshops verkaufen die Handys nach Europa. Im Unterschied zum früheren Benefon-Ger?t verfügen die neuen Dual-SIM-Handys über zwei Sende- und Empfangseinheiten, womit beide Karten gleichzeitig betrieben werden k?nnen. Das Umschalten zwischen beiden Karten entf?llt und der Nutzer ist jederzeit auf beiden Rufnummern erreichbar.

Inzwischen produzieren auch die gro?en Handyhersteller Dual-SIM-Ger?te – etwa Samsung, Nokia, LG und Motorola. Als deren Manko hat sich laut teltarif.de jedoch herausgestellt, dass es bei diesen Ger?ten oft keine UMTS-Schnittstelle gibt. Das liegt daran, dass sie meist nicht für den hiesigen Markt bestimmt sind und die anderen M?rkte mit anderen übertragungstechnologien operieren. Da es sich in vielen F?llen auch noch um schlicht gehaltene Handys für Entwicklungsl?nder handelt, sind viele Exemplare in den Onlineshops sogar recht günstig zu haben.

Stellt sich die Frage nach der Qualit?t solcher Mobiltelefone: Ger?te, die prim?r auf den asiatischen Markt zielen, zeigten sich in den Tests von teltarif.de sehr differenziert. Die meisten eignen sich sehr gut zum Telefonieren, doch schon beim SMS-Versand gebe es etwa die Einschr?nkung, dass die Schnelltippfunktion “T9″ nicht nutzbar ist, da das Menü der Handys nur in Chinesisch und Englisch, oft aber nicht in Deutsch verfügbar ist.

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Verbrauchertipp: Was tun bei Verlust des Smartphones?

October 26th, 2011 No comments

AppId is over the quota
AppId is over the quota

Bei einem Verlust seines Handys verliert man weit mehr als nur ein mobiles Telefon: wichtige Zugangsdaten, teure Tarife, tolle Software, die komplette Musiksammlung, gespeicherte Telefonate, SMS und E-Mails, pers?nliche Kontakte und vielleicht sogar elektronisches Geld: Statt eines einfachen Mobiltelefons ist das Handy von heute ein kleiner Computer, vollgestopft mit allerlei sensiblen Daten. Sein Verlust, egal ob durch hinterh?ltigen Diebstahl oder eigene Schusseligkeit , wiegt deshalb schwer. Das sofortige Ergreifen von Ma?nahmen kommt dem Verlust von EC-Karte oder Kreditkarte gleich. Das Fachportal handytarife.de hat sie zusammengefasst und sie mit nützlichen Tipps garniert.;

Zun?chst w?re es sinnvoll, so wenige Passw?rter und Zugangsdaten wie m?glich direkt auf dem Handy zu speichern, auch wenn dies in der allt?glichen Handhabe weniger bequem ist. Die manuelle Eingabe von Nutzerkennungen und Passw?rtern gew?hrleisten dennoch die Kontrolle über die eigenen Daten und diese k?nnen nicht so leicht in falsche H?nde geraten. Auch sollten Handy- wie Smartphone-Nutzer zu keiner Zeit die PIN-Abfrage ihres Handys ausstellen, was einem Fremden den Zugriff auf das Ger?t ungemein erschwert. Android bietet eine ?hnliche Funktion in Form der Tastensperre an. Diese ist anhand der Eingabe eines bestimmten Musters zu entriegeln – bereits an dieser Stelle bei?t der Dieb oder der unehrliche Finder auf Granit.

Ist das Handy schlie?lich in fremde H?nde geraten, gilt es, irgendwie an die darauf gespeicherten Daten zu gelangen und sie idealerweise zu l?schen. Viele Betriebssysteme, etwa Windows Phone 7, verfügen über eine Ortungsfunktion, mithilfe derer das verlorene Smartphone zu lokalisieren w?re. Auch Apples iPhone bietet einen ?hnlichen Service an. L?sst sich das Ger?t dennoch nicht orten oder es ist auf diesem Weg nicht wieder zu beschaffen, hilft nur eines: aus der Ferne die privaten Daten zu sperren.

Das ist in der Regel über eine bestimmte SMS m?glich, deren Wortlaut der Hersteller von Handys oder Blockadesoftware kennt. Und nicht nur das: über denselben Weg lassen sich zuvor festgelegte Datens?tze komplett entfernen. Diese Funktion greift selbst dann, sollte der Dieb die SIM-Karte bereits getauscht haben. Fast alle Hersteller von Sicherheitsl?sungen bieten inzwischen Virenscanner mit einer solchen L?sch-Funktion an.

Klar ist, dass diese Ma?nahmen unmittelbar nach dem Verlust oder nach dem Bemerken des selbigen in kürzester Zeit erledigt werden sollten, um den Schaden so gering wie m?glich zu halten. Denn es ist davon auszugehen, dass Dieb oder Finder die technischen M?glichkeiten der aktuellen Smartphone-Generation kennen und ihrerseits entsprechend schnell handeln.

Smartphone-Besitzer sollten es aber nicht darauf ankommen lassen und als vorbeugende Ma?nahme eine regelm??ige Synchronisation von gespeicherten Daten aus Adressbuch, Kalender oder E-Mail-Account am heimischen PC vornehmen, zumal die modernen Mobilfunkger?te immer mehr pers?nliche Daten automatisch speichern. Anzumerken w?re, dass die Synchronisation trotz der vielen verschiedenen mobilen Betriebssysteme auf dem Markt im Grunde überall ?hnlich vonstatten geht. Wegen der breiten Akzeptanz empfiehlt handytarife.de die kostenlosen Google-Dienste oder den Microsoft-Dienst “Live”. Voraussetzung ist allerdings ein eigener Account bei dem gew?hlten Dienst.

Die Synchronisation funktioniert wie folgt: Tr?gt der Nutzer einen Termin in den Kalender des Smartphones ein, übertr?gt dieses den Termin automatisch an den Google-Server, und das Konto ist auf den neusten Stand gebracht. ?hnlich verh?lt es sich mit Adressen oder anderen Services der Anbieter. Alternativ dazu k?nnte man sich den Internetzugriff des Smartphones auch für einen kostenpflichtigen Cloud-Dienst zunutze machen und dort Fotos oder Videos zwischenspeichern. Das h?tte den Vorteil, dass diese Dateien nicht nur auf dem kleinen Handy-Display, sondern auch auf dem heimischen Computer-Monitor oder gar mit einem internetf?higen Fernseher gezeigt werden k?nnen.

Zu bedenken ist allerdings, dass diese M?glichkeiten des Datenabgleichs im Laufe eines Monats einen regen Datenverkehr verursachen, der sich in hohen Kosten an den Mobilfunkprovider wiederspiegelt. In dieser Voraussicht sollte man deshalb den passenden Datentarif buchen.

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